Sieg heil: keep geil!

05. Juni 2009

Pfingstmontag 2009, knapp vor 21 Uhr am Donau-Radweg in Puchenau/Linz. Aus einem nahen Gasthof gröllt eine Männer-Gruppe laut und deutlich ein dreifaches Sieg-Heil. Ich denke an eine EU-Wahlversammlung einer rechten Partei. An Burschenschafter zu vorgerückter Stunde. Eine Horde Besoffener. Muss man wirklich Sieg-Heil gröllen, wenn man besoffen ist?

Was sind das für Leute, die immer noch so blöd sind und nicht wissen, was dieses Sieg-Heil angerichtet hat? Oder denen das egal ist. Was denkt sich eigentlich der Wirt oder die Wirtin? Gehören sie selbst zu diesen Typen, die auf diese Weise im geschützten Bereich agieren können?

Welcher Geist (Pfingsten!) steckt in diesen Idioten? Welcher Sieg wird hier beschworen? Ein Fußballsieg, von dem ich nichts weiß? Eine Interpretation von Abendland in Christenhand, an jedem Stammtisch ein (Haken)kreuz anzubringen?

Vielleicht wollten sie einfach nur drei Bier bestellen? Oder ich habe mich verhört und es hat keep geil geheißen.

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