Exilatheist. Exilchrist. Exilmoslem. Exiljude

28. August 2009

Was ist eigentlich ein Exiljude aus Amerika? Ein FPÖ-Landtags-Abgeordneter aus Vorarlberg verwendet den Begriff für einen deutschen Museumsdirektor, der in Österreich arbeitet. Sein Bundesparteiobmann verteidigt diesen Spruch mit dem Argument, dass der Begriff Exiljude kein Schimpfwort sei.

Ganz schön feig, die beiden: Warum sagen sie nicht „Ostküste“ statt Amerika  und erklären, dass sie natürlich Antisemiten und Nazis seien, ihnen scheißegal sei, was diese Nazi-Bewegung an Terror, Vernichtung und Leid angerichtet hat, ja dass sie vielleicht einfach zu dumm dafür seien, irgend etwas in dieser Thematik über den Nazi-Horizont von 1945 hinaus dazu zu lernen?

Über den Schmäh der Nazis-Sprache, rechtsextreme Floskeln und Sprachschöpfungen, informiert ein aktueller Artikel in der ZEIT, Wo ist eigentlich die „Ostküste„? (Von J. Radke und H. Flad | © ZEIT ONLINE  28.8.2009)

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