blue reef

05. August 2010

Johann Moser & Gertraude Stüger

Blue reef: Eine spielerische Vision des Unterwasser-Erlebens. Hipp-Halle Gmunden im Rahmen der Gmundener Festwochen.
Samstag 7.8.2010, 11:00 – 14:00 Uhr Vernissage
Sonntag 8.8.2010, 16:00 – 18:00 Uhr.

Gertraude Stüger: Keramik, Leinwand
Johann Moser: Echtzeit-generierte Visuals und Klangstrukturen

Aus dem gesammelten Grafik-, Video-, Bild- und Klangmaterial werden zu Keramikstrukturen und Leinwand neue Klang-Bilder in Echtzeit generiert und projiziert. Ich kombiniere Bildmaterial, das im Moment der Wahrnehmung die Illusion der Unterwasserwelt entstehen läßt. Die Klangschichten bilden einen Kontrapunkt zur generierten visuellen Welt.

Demovideo

Portraitstudien

13. Juli 2010

Antike Portraitstudien in unterschiedlichen Ausführungsstufen. Auch die nur angedeuteten Köpfe sind ausdrucksstark. Die Beschädigungen geben dem Ausdruck einen besonderen Reiz. Aphrodisias/Türkei.

Marder-Metamorphose

11. Juli 2010

Work in Progress. Vor etwa einem Jahr verendet und seither vertrocknet: Von unserem Marder sind nur mehr die Knochen und ein paar Andeutungen an den früheren Körper vorhanden.

Marder-Metamorphose - work in progress

Aus dem Fototagebuch 6/2010

01. Juli 2010

Triennale Linz, Schallaburg, Kunsthalle Krems, Donauradweg und andere Wahrnehmungen.

Bildungskritiker: Ignoranz und Planlosigkeit?

30. Juni 2010

Der Neurowissenschafter (Uni-Klinik Ulm) Manfred Spitzer kritisiert in einem Interview im Standard das (aktuelle? deutsche?) Bildungssystem und schießt sehr undifferenziert auf die Lehrenden:

Schauen Sie sich den Umgang mit Computern an. Man erhoffte sich, dass die Schulleistungen durch die Einführung von Computern an den Schulen besser werden. Das Gegenteil ist der Fall. Die Leistungen werden schlechter. Wenn man Informationstechnik einführt, sollte ein klares Konzept dahinterstehen. Das gab es bisher nicht. Die Lehrer konnten gar nicht wissen, was sie mit den Computern tun sollten.
Bildung ist so wichtig wie Luft“, derstandard, 25. Juni 2010

Auch von anderer Seite wird immer wieder der mangelnde Computereinsatz beklagt. Nun unterrichte ich seit mehr als zwei Jahrzehnten in einem Schultyp (Handelsakademie: Berufsbildende Höhere Schule mit wirtschaftlichem Schwerpunkt), an dem es bereits in den 1980er-Jahren eine breitgefächerte Informatik-Ausbildung gab: In Textverarbeitung lernt man das 10-Finger-System sowie den Umgang mit gängiger Textverarbeitungs-, Präsentations- und Desktopspublishing-Software. Das Fach Wirtschaftsinformatik lehrt Betriebssystemverwaltung, Tabellenkalkulation mit Einsatz von Schriftsprachen (VBA). Mittlerweile bieten wir einen Zweig mit Multimedia und Webdesign an und man lernt dort Bild-, Audio-, Videobearbeitung und Animation sowie die wichtigsten Aspekte von Webdesign (Gestaltung, Datenbankprogrammierung, CMS, Podcasting und SocialMediaMarketing). Seit etwa 2 Jahrzehnten setze ich den Computer regelmäßig im Mathematik-Unterricht ein, für Visualisierung, experimentelles Arbeiten und Recherche.

Manfred Spitzer forscht und arbeitet im Bereich Neurowissenschaften und Lernen. Ich emfehle ihm, sich in öffentlichen Äußerungen auf sein Arbeitsgebiet zu beschränken und lieber das Bildungssystem mit Ergebnissen und Denkanstößen aus seiner Forschung zu bereichern.