er construc

27. Dezember 2008

Das Formschaffen
ist die tiefste Bestätigung des Daseins der Dissonanz,
die zu denken ist.
(Georg Lukács)

Meine Klangkomposition-Projektarbeit er construc entstand im Rahmen des Studiums am „Studio for Advanced Music & Media Technology“ des Bruckner-Konservatoriums Linz/Austria und wurde am 7.4.1999 öffentlich präsentiert.

Material sind 10 verschiedene Sounds. In 7 Abschnitten werden Kombinationen des Ausgangsmaterials mit bis zu 8 verschiedenen Prozeduren bearbeitet. Für jeden Abschnitt werden Stil und Dauer bestimmt.

Zweck des Stückes ist die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, Klänge zu verändern. Die Beschränkung auf wenig Material und wenig Bearbeitungsprozeduren ist bewußt gewählt und soll zu einem intensiveren Umgang mit dem Material führen.

Durch unterschiedliche Kombinationen von Auswahl aus dem gleichen Material und unterschiedliche Kombinationen der möglichen Prozeduren wird der klangliche Zusammenhang der sieben Abschnitte ermöglicht. Durch unterschiedliche Dauer und eine Stilvorstellung (was immer das ist) werden die einzelnen Abschnitte aufeinander bezogen, einzelne „Themen“ werden wieder aufgegriffen, Kontrast, Dichte, Analogie und Entwicklung sind weitere Mittel einer kompositorisch-logischen Gesamtgestaltung.

Die Tabelle zeigt das Material und die Bearbeitungsprozeduren sowie die Kombinationen für die 7 Abschnitte. Die Gesamtdauer beträgt 6:30.

Klangbeispiel er_construc

Übersicht: ästhetisches Konzept.

Übersicht: ästhetisches Konzept.

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